!
!
samhain

Samhain

31. Oktober bis 2. November

Planetenbezug: Pluto

Themen: Transformation, Anfang und Ende, Tod,

Das Land legt sich nieder zum sterben, das Licht ist erloschen, die Göttin hüllt sich in Dunkelheit und der Gott besteigt seinen Thron in der Unterwelt. Die Nacht greift um sich und die Nebel zur Anderswelt sind dünn und durchlässig.

 

Sieh, dort sehe ich meinen Vater,

dort sehe ich meine Mutter,

meine Schwestern und meine Brüder,

dort treffe ich all jene Menschen,

meine Ahnen von Anbeginn an.

Sie rufen nach mir,

sie bitten mich Platz zu nehmen zwischen ihnen,

dort hinter den Toren von Walhall,

wo die Tapferen für alle Ewigkeit leben

 

Der 13te Krieger (Film, US 1999)

 

 

 

Samhain ist das Neujahr der Hexen. Die warme Jahreszeit ist endgültig vorbei und die Natur begibt sich zur Ruhe. Der Gott der Hexen stirbt, in der Gewissheit durch die Göttin wiedergeboren zu werden. In dieser Nacht schauen wir zurück auf das alte Jahr und wir schauen auch in die Zukunft. Aber es ist auch die Nacht in der die andere Welt, die Welt der Verstorbenen unsere Welt berührt. Die Nebel die beide Welten voneinander trennen sind so dünn, das ein Wechsel von einer Welt in die andere möglich ist. Samhain ist auch ein Gedenken an die die vor uns waren, es ist ein Gedenken das wir wieder zur Göttin heimkehren werden um in einem neuen Leben uns den weiteren Prüfungen des Lebens zu stellen und somit innerlich zu wachsen.

Samhain ist das größte keltische Fest. Es ist traditionell das Fest des Loslassen, des Verabschieden, ein Fest das sich mit der Unterwelt befasst, mit Tod und Vergehen.

 

In den frühen Gesellschaften konnten die Menschen keine große Vorratshaltung für ihre Viehherden betreiben. In dieser Zeit, als es Anfing kalt zu werden, wurden die Herden gesichtet und die Tiere die den Winter sowieso nicht überleben würden, wurden geschlachtet. Es war ein blutiges Unterfangen, doch nur so hatten die Menschen genügend Fleisch für den Winter und die Herden wurden auf ein Maßreduziert, das die meisten Tiere über den Winter kamen.

 

Dieses massive Schlachten, also der Umgang mit dem Tod, prädestinierte dieses Fest als Fest der Toten.

 

Zu diesem Zeitpunkt ist der Schleier, der zwischen unserer und der Anderswelt liegt besondern dünn und so können die Toten zu uns und wir in das Reich der Toten wandern. Wir gedenken unserer Ahnen indem wir beim Essen während dieser Zeit immer ein Gedeck mehr auflegen, das sogenannte Ahnengedeck.